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DSLR oder Kompaktkamera?


2017-09-27_22-09_DSC09409.jpgWenn es auf Tour geht, hat sich jeder bestimmt schon einmal die Frage gestellt, welche Kamera denn nun mit soll. Soll es die schwere DSLR sein, oder doch lieber eine Kompakte? Diese Frage musst du selber für dich beantworten. Ich habe eine Entscheidung getroffen und muss sagen, es war die richtige.

Normalerweise benutze ich meine Kompakte fast ausschließlich als "Immerdabeikamera", auf Fototouren muss es dann schon die DSLR, incl. Wechselobjektive etc., sein. Und nun wollte ich mal wissen, ob es auch anders geht und habe ganz bewusst die DSLR-Ausrüstung zu Hause gelassen und mich mit meiner Kompakten auf Städtetour durch Buenos Aires begeben.

Ich muss allerdings zugeben, dass mir bei einigen Motiven schon die lange Zoomlinse fehlte - der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier. Also musste ich mich mehr bewegen, was in anbetracht des geringeren Gewichtes der Kompakten dann auch egal war. Und wie heißt es so schön? Jeder Tritt hält fit!

Einen ganz großen Vorteil ist, wie bereits erwähnt, das geringe Gewicht einer Kompaktkamera. Kein schwerer Fotorucksack oder Fototasche die ständig an den Schultern zerren. Wenn man so den ganzen Tag unterwegs ist, ist das schon eine enorme Erleichterung, es sei denn, man steht auf Schmerz.

Und wer gerne seine Hände in den Taschen hat, hat dann quasi auch gleich die Kamera mit in der Hand und somit immer einsatzbereit - klasse Vorteil. Es entfällt infolgedessen auch der Griff in die Fototasche.

Ja OK, man könnte auch die DSLR um den Hals hängen, nervt aber auch irgendwann und man muss ständig aufpassen, dass die Kamera nirgends anschlägt. Davon abgesehen mag ich eh nicht diese störenden Kameragurte - aber das ist ein anderes Thema.

Aus meiner Sicht überzeugen die Gewichtsvorteile eindeutig. Aber wie sieht es mit dem Endprodukt, dem Foto, aus? Reicht die Qualität einer Kompaktkamera aus?

Diese Fragen kann ich für mich mit einem eindeutigen ja beantworten. Meine Kompaktkamera ist eine Sony Cyber Shot RX-100. Sie verfügt über einen 1,0" großen 20,2 Megapixel EXMOR® CMOS-Bildsensor, ein lichtstarkes Zeiss Vario-Sonnar® T* F1,8 - 4,9 Objektiv und kann im RAW-Format aufnehmen. Bei schlechten Lichtverhältnissen erspart mir die SteadyShot-Funktion sogar das Stativ. Und was für mich noch sehr wichtig ist, ist die komplett manuelle Einstellmöglichkeit. Und mit 240 g, incl. Akku und Speicherkarte, geht auch das Gewicht in Ordnung.

Nachdem die Fotos am PC "entwickelt" wurden, muss man schon sehr genau hinsehen um festzustellen, ob die Fotos aus meiner DSLR oder aus meiner Kompakten stammen. Das Ergebnis ist absolut beeindruckend.

Das ist jetzt meine Erfahrung mit meiner Kompakten. Mit anderen Kompaktkameras anderer Preisklassen und Ausstattungen mag es vermutlich ganz anders aussehen.

2017-09-29_21-12_DSC00139.jpg  2017-09-29_20-27_DSC00096.jpg  2017-09-29_19-19_DSC09929.jpg  2017-09-27_23-41_DSC09453.jpg  2017-09-27_18-36_DSC09253.jpg  2017-09-27_12-48_DSC09221.jpg  2017-09-26_17-39_DSC09197.jpg  2017-09-26_14-45_DSC09081.jpg

Mein Fazit:
Auf Städetouren reicht mir meine Kompaktkamera völlig aus, die Qualität der Fotos stimmt und ich bin um einiges freier beweglich. Und wem eine Kompakte dann doch zu wenig bietet, eine DSLR aber zu schwer ist, der kann immernoch auf eine Spiegellose Systemkamera ausweichen.

Aber eins ist sicher: meine DSLRs benutze ich auch weiterhin !!




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