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Stephan Weil im Cux- und Osteland


16299434.jpgMit einer Flasche Osteland-Aquavit aus Neuhaus verabschiedete heute Nachmittag der Hechthausener Bürgermeister und SPD-Landtagskandidat Jan Tiedemann nach einer ganztägigen Tour durch das Cux- und Osteland den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil.

Der Landeschef zeigte sich beeindruckt von den touristischen Reizen der Region - nicht nur von Cuxhaven, wo er sich im Duhner Strandkorb bei Sonnenuntergang fühle "wie in der Vorstufe zum Paradies", sondern auch von der Region um Hemmoor, das er auf dem Weg zum heimlichen "Tourismus-Star" sieht - Video von Weils Schlusswort hier: http://www.youtube.com/watch?v=YzP6bWoVYXc

Zuvor hatte unter anderem der Hemmoorer Samtgemeinde- Bürgermeister Dirk Brauer den einstigen Zement-Ort als "touristischen Spätzünder" vorgestellt, der sich dank der Schwebefähre ("Magnet, Symbol und Alleinstellungsmerkmal"), des Kreidesees und des Geesthofs weiterhin wachsender Übernachtungszahlen erfreue (Anstieg von 110.000 im Jahre 2011 auf mittlerweile gut 140.000).

Besonders dankte Dirk Brauer für die Unterstützung der jetzigen Landesregierung für die seit langem geforderte Einbeziehung von Hemmoor und Hechthausen in den HVV, für die auch Jan Tiedemann mittlerweile "alle Signale auf Grün" sieht. "Da nich für," quittierte Weil norddeutsch-knapp die Dankesworte.

Wie Jan Tiedemann würdigte auch Dirk Brauer die Arbeit der AG Osteland für die Tourismusförderung am einstmals "vergessenen Fluss" Oste.

Claus List, der Vorsitzende der über 600 Mitglieder starken "Lobby für die Oste", informierte unter anderem über Schwerpunkte wie den alljährlichen Tag der Oste, die diversen touristischen Produkte des Vereins und das jetzt anlaufende Themenjahr zur 300. Wiederkehr der Sturmflut 1717.

Die "einzige ehrenamtlich geführte Flussgebietskooperation Deutschlands" habe seit ihrer Gründung 2004 zu einer spürbaren Erhöhung des Bekanntheitsgrades und des Flussbewusstseins von der Quelle bei Tostedt bis zur Mündung bei Neuhaus geführt.

Welche Bedeutung die von der AG Osteland betriebene Förderung des Fahrradtourismus (Deutsche Fährstraße, Oste-Radweg, Niedersächsische Milchstraße) hat, zeigen auch Zahlen, die Karl-Heinz Brinkmann, Vorsitzender der Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre, vortrug: Danach kommt jeder dritte Fähren-Besucher per Rad nach Osten.

Die Schwebefähre, für die zur Zeit eine Generalüberholung ansteht und für die ein Welterbeantrag läuft, zählt, bestätigte der Tourismusvereinschef Clemens von Marschalck (Geesthof), neben Tauchen, Reiten, Radfahren und Angeln zu den Hauptattraktionen der Region: "Die Schwebefähre lockt Besucher aus der ganzen Welt."

Zuvor hatte der Landtagsabgeordnete Uwe Santjer - auch er wie alle anderen genannten Teilnehmer Mitglied der AG Osteland - dem Ministerpräsidenten für sein Verständnis und sein Engagement zugunsten des Tourismus gedankt, der nach der Landwirtschaft und der Offline-Industrie zu den drei wichtigen Säulen im Cuxland zähle.

Als sich Stephan Weil nach der ganztägigen Tour durch den Wahlkreis von Jan Tiedemann verabschiedete, ging er noch einmal auf das einzige Baudenkmal von Weltrang im Landkreis Cuxhaven ein, das er erstmals kennengelernt hatte: Er werde, so versprach er, in Hannover künftig künden "von Ruhm und Ehre der Schwebefähre".

www.oste.de




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