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"Wir sind zehn Vereine"


image1.JPGWassersport, Deichbau, Wandern, Naturschutz, Literatur, Denkmalschutz, Regionalpolitik und und und - die Themen, mit denen sich die Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. befasst, sind vielfältig.

Die 2004 gegründete "Lobby für die Oste“ könne mit Fug und Recht von sich sagen: "Wir sind zehn Vereine," sagte der einstimmig wiedergewählte 1. Vorsitzende Jochen Bölsche bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung im Landgasthof "Ostekrone" in Hechthausen (Kreis Cuxhaven).


Der gemeinnützige Verein, der als Deutschlands größte ehrenamtlich geführte Gewässergebietskooperation gilt und der sich die Stärkung der Oste-Region von den Quellen bei Tostedt (Landkreis Harburg) bis zur Mündung bei Neuhaus (Landkreis Cuxhaven) zum Ziel gesetzt hat, blickt auf ein "Jahr der kleinen Erfolge" zurück. Bei anhaltender Sorge um die bedrohte Infrastruktur im abgelegenen ländlichen Raum (Poststellen, Schulen, Brücken, Krankenhäuser) habe sich in Sachen Tourismus immerhin "ein kleiner Aufbau Oste" vollzogen, sagte Bölsche.

Entlang des neuen Oste-Radwegs Tostedt - Balje sowie der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Wischhafen - Kiel seien eine Reihe neuer Schutzhütten, Rundwanderwege, Radstationen, Schiffsanleger und Aussichtspunkte entstanden. Bereichert worden sei die Route auch durch das neugestaltete Umfeld der Schwebefähre Osten - Hemmoor sowie durch das neue Eingangsgebäude im Natureum auf der Osteinsel bei Balje sowie durch das "Haus der Sinne"unweit der Oste in Bremervörde.

Besonders erfreulich: Die Deutsche Fährstraße , deren zehnjähriges Bestehen die AG Osteland 2014 mit zwei Dutzend Veranstaltungen gefeiert hat, ist soeben von der Zeitschrift "Focus" und einem Automobilclub als zweitschönste deutsche Ferienroute unter den "Traumstraßen Deutschlands" benannt worden. Von dieser "Traumnote" erhofft sich die AG Osteland als Trägerverein der Route eine weitere Belebung des Tourismus im Herzen des Elbe-Weser-Dreiecks.

Für vielfältige Beiträge zur Attraktivierung des einstmals "vergessenen Flusses" dankte die Arbeitsgemeinschaft ihren mittlerweile über 500 Einzelmitgliedern und den mehr als 60 Mitgliedsgemeinden, -vereinen und -firmen, darunter auch Vertretungen der Jäger, der Sportfischer, der Naturschützer, der Wassersportler und der Gastronomie. Im vorigen Jahr beigetreten waren unter anderem die Landfrauen An der Oste, die Gedenkstätte Sandbostel, der Oste-Yacht-Club Bremervörde, der Ostedeichverband sowie die Gemeinden Himmelpforten und Engelschoff.

In dem ohne Gegenstimmen gewählten elfköpfigen Vorstand arbeiten Bürger aus den Oste-Landkreisen Cuxhaven, Stade und Rotenburg zusammen.

Walter Rademacher (Neuhaus) ist weiterhin 2. Vorsitzender, Renate Bölsche (Osten) Schriftführerin. Auf den mit Applaus und mit einem Präsent verabschiedeten langjährigen Schatzmeister Johannes Schmidt (Hemmoor) folgt der Steuerberater Ewald Romund (Großenwörden). Karl-Heinz Brinkmann (Osten) und Thomas Schult (Lamstedt) verstärken die Reihe der im Amt bestätigten bisherigen Beisitzer: Hans-Hermann Tiedemann (Bremervörde-Elm), Michael Johnen (Cadenberge), Bernd Jürgens (Hemmoor) sowie Marlene Frisch und Albertus Lemke (beide Oberndorf).

image4.JPGAuch in diesem Jahr dankte der Vorstand einigen verdienten Mitgliedern mit der Ehrennadel "Goldener Fährmann" für ihren Einsatz für den Verein und die Region. Geehrt wurden Anette Minners (Neuhaus), Ulrich Gerdes (Hemmoor), Edfried Uhtenwoldt (Oberndorf), Thomas Schult (Lamstedt) sowie in Abwesenheit Horst Wartner (Kranenburg) und Hans-Hermann Steiger (Schneverdingen).

Im zweiten Teil der vom Hechthausener Bürgermeister Jan Tiedemann eröffneten Veranstaltung stellten der Geschäftsführer des Ostedeichverbandes, Ulrich Gerdes, und Vorstandsmitglied Thomas Schult die aktuellen Hochwasserschutz-Vorkehrungen in der Osteniederung dar. Die neuen Deiche geben nicht nur dem Fluss mehr Raum, sondern bereichern mit acht neu entstandenen „Pütten" auch Landschaftsbild und Artenvielfalt. Überdies kommen die neuen Deichverteidigungswege etwa zwischen Gräpel und Bremervörde auch dem Fahrradtourismus auf „Fährienstraße“ zugute.




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